Senseo – Cleveres Marketing bringt neuen Schwung in den Kaffeemarkt
Mittwoch, 8. Juli 2009 15:51
Sollte man eine Senseo Kaffeemaschine kaufen ?
Kaum eine Kaffeemaschine hat eine derartige Revolution ausgelöst, wie die im Jahr 2001 in den Niederlanden vorgestellte Philips Senseo.
Die damals völlig neuartige Kaffeemaschine ist eine Kooperation zwischen Philips und dem niederländischen Kaffeeröster Douwe Egberts. Statt wie zuvor das Portionieren des Pulvers dem Kunden zu überlassen, übernehmen seitdem die Hersteller diesen Dienst durch speziell portionierte Pads.
Diese kompostierbaren Pads enthalten genau 7 Gramm Kaffee und damit die Menge, die allgemein für eine Tasse empfohlen wird. Auch das Brühsystem ist revolutionär und soll höherwertigen Kaffee kochen als herkömmlicher Filterkaffee: Das Wasser wird bei Senseo nur auf 90 Grad Celsius erhitzt, um eine Herauslösung von Bitterstoffen damit weitestgehend zu vermeiden. Zusätzlich kommt der Druck-Wasserstrahl nur sehr kurz mit dem Kaffee-Extrakt in Berührung. In einer speziellen Schaumkammer erzeugt die Senseo-Maschine einen Crema, wie sie von Espresso und Schümli-Kaffee her bekannt ist.
Eine Senseo Kaffeemaschine ist ein echtes Lifestyle-Produkt
Gab es ursprünglich nur Kaffee-Pads, so hat sich das Sortiment in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Vor allem seit im Jahr 2006 Senseos Monopol für Kaffeepads gefallen ist, bieten zahlreiche andere Anbieter eigene Pads an, darunter auch Discounter. So sind zum Beispiel Espresso- und Cappuccino-Pads erhältlich oder Kaffee mit weiteren Geschmacksstoffen wie Vanille oder Zimt. Tee- und Kakao-Pads sind seit kurzem ebenfalls erhältlich. Inzwischen gibt es außerdem gleich eine ganze Reihe von Senseo-Modellen, allein von Philips, und zahlreiche Nachahmermodelle anderer Hersteller. Am ursprünglichen Wirkungsprinzip der Maschine hat sich aber im Grunde nichts geändert. [...]
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