Nintendo DS verschenken – Erste mobile Spielekonsole mit Touchscreen

Mit der tragbaren Spielekonsole DS führt Nintendo den Erfolg der Wii fort: Die Nintendo DS ist deutlich kleiner als die pompösere Playstation Portable und dennoch ein Verkaufsschlager geworden: Sie ist die erste mobile Spielekonsole mit Touchscreen. Auf den europäischen Markt kam sie im Frühjahr 2005.

Die meisten Spiele für das Gerät mit Doppelbildschirm (DS = Dual Screen) setzen auf den unteren, berührungsempfindlichen Bildschirm. Er lässt sich mit einem Eingabestift steuern, wodurch Über einen Nintendo DS freuen sich fast alle Kindersich mit dem DS zum Beispiel Sudoku spielen oder chatten lässt. Das Gerät verfügt über WLAN und einen etwa zehn Meter weit reichenden Pictochat, der sich für Mehrspieler-Games eignet.

Steuerung über Touchscreen und Bedienknöpfe

Mit dem Touchpen lassen sich auf dem hochsensiblen Touchscreen auch Texte schreiben oder Bilder zeichnen. Die integrierte Kamera lässt den Nutzer auch akustisch in Spiele eingreifen. Das Gerät verfügt außerdem über einen eigenen Online-Dienst mit Internetbrowser.

Zusätzlich zum Touchscreen bietet der Nintendo DS aber auch Steuerknöpfe für Spiele ohne Touchscreen. Damit lassen sich auch ganz gewöhnliche Konsolenspiele wie Sport und Action in Mini-Optik spielen, die zum Teil auch über das Internet geladen werden können. Die übrigen Spiele lädt man als Steckmodul über eine DS-Schnittstelle oder über den integrierten SD-Karten-Steckplatz.

Verbesserte Nachfolger

Den Durchbruch brachte eigentlich erst das technisch verbesserte Nachfolgemodell Nintendo DS Lite. Light war daran eigentlich nur die geringere Größe. Nintendo hat das Gerät optisch aufgehübscht und mit helleren und schärferen Displays und einem stärkeren Akku ausgestattet. Davon verkaufte Nintendo weltweit deutlich mehr als 50 Millionen Stück.

Seit dem Frühjahr 2009 hat Nintendo mit DSi eine weitere Verbesserung des Gerätes auf den Markt gebracht. Es enthält zwei Kameras (vorne und hinten). Die Prozessorleistung wurde verbessert und Besitzer des Gerätes können sich alle Spiele über die Online-Plattform DSiWare auch aus dem Internet herunterladen.

Die Geräte finden mit geeigneten Spielen auch bei Kindern und Jugendlichen hohen Anklang. Die Nintendo DS Lite kostet rund 140 Euro. Die DSi ist etwa 20 Euro teurer.
(Text: J.V. / Bild: © Mike Haufe )



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Datum: Mittwoch, 28. Oktober 2009 14:57
Themengebiet: Technik Trackback: Trackback-URL
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