Senseo – Cleveres Marketing bringt neuen Schwung in den Kaffeemarkt

Sollte man eine Senseo Kaffeemaschine kaufen ?

Kaum eine Kaffeemaschine hat eine derartige Revolution ausgelöst, wie die im Jahr 2001 in den Niederlanden vorgestellte Philips Senseo. Senseo Kaffeemaschine kaufen  - guter Kaffee Die damals völlig neuartige Kaffeemaschine ist eine Kooperation zwischen Philips und dem niederländischen Kaffeeröster Douwe Egberts. Statt wie zuvor das Portionieren des Pulvers dem Kunden zu überlassen, übernehmen seitdem die Hersteller diesen Dienst durch speziell portionierte Pads.

Diese kompostierbaren Pads enthalten genau 7 Gramm Kaffee und damit die Menge, die allgemein für eine Tasse empfohlen wird. Auch das Brühsystem ist revolutionär und soll höherwertigen Kaffee kochen als herkömmlicher Filterkaffee: Das Wasser wird bei Senseo nur auf 90 Grad Celsius erhitzt, um eine Herauslösung von Bitterstoffen damit weitestgehend zu vermeiden. Zusätzlich kommt der Druck-Wasserstrahl nur sehr kurz mit dem Kaffee-Extrakt in Berührung. In einer speziellen Schaumkammer erzeugt die Senseo-Maschine einen Crema, wie sie von Espresso und Schümli-Kaffee her bekannt ist.

Eine Senseo Kaffeemaschine ist ein echtes Lifestyle-Produkt

Gab es ursprünglich nur Kaffee-Pads, so hat sich das Sortiment in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Vor allem seit im Jahr 2006 Senseos Monopol für Kaffeepads gefallen ist, bieten zahlreiche andere Anbieter eigene Pads an, darunter auch Discounter. So sind zum Beispiel Espresso- und Cappuccino-Pads erhältlich oder Kaffee mit weiteren Geschmacksstoffen wie Vanille oder Zimt. Tee- und Kakao-Pads sind seit kurzem ebenfalls erhältlich. Inzwischen gibt es außerdem gleich eine ganze Reihe von Senseo-Modellen, allein von Philips, und zahlreiche Nachahmermodelle anderer Hersteller. Am ursprünglichen Wirkungsprinzip der Maschine hat sich aber im Grunde nichts geändert.

Philips vermarktet Senseo als Lifestyle-Produkt, was begünstigt durch die zunehmende Café-Kultur in Deutschland gut funktioniert. Das trendige, ergonomische Design hat optisch in der Tat nur noch wenig mit grauen Büro-Kaffeekochern gemeinsam. Hintergrund für die Einführung der Senseo waren stagnierende Umsätze beim Verkauf von herkömmlichem Bohnenkaffee. Durch das Patent verdienten Philips und Douwe Egberts von Anfang an nicht schlecht mit dem Senseo-Kaffee. Begünstigt wurde der Erfolg der beiden Anbieter vor allem durch die neuartige Portionierung durch die Pads, wodurch man den fast viermal so hohen Preis des Kaffees geschickt verschleiern konnte.

Senseo-Maschinen gibt es heute in zahlreichen Varianten, die etwa höhenverstellbar sind, mit mehr Druck arbeiten oder größere Wassertanks haben als die standardmäßigen 1,2 Liter. Maschinen von Philips kosten etwa zwischen 50 und 120 Euro. In Deutschland hat Philips inzwischen über fünf Millionen Geräte verkauft. ( Text:  J.V. / Foto:  © Twilight_Art_Pictures, fotolia )



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Datum: Mittwoch, 8. Juli 2009 15:51
Themengebiet: Lifestyle Geschenke Trackback: Trackback-URL
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